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Traunsteinhaus (1.580 m)

Der Traunstein ist ein beliebter Gipfel im oberösterreichischen Salzkammergut, der jährlich Tausende Wanderer anzieht. Der Hausberg der Gmundner bietet eine herrliche Fernsicht, die vom Böhmerwald bis zum Dachstein und an klaren Tagen bis zu den Hohen Tauern reicht.

 

Einer der landschaftlich schönsten Klettersteige auf den Traunstein ist der versicherte Naturfreunde-Steig, der unmittelbar vor der Terrasse des Traunsteinhauses endet. Die Hütte wurde in den Jahren 2013 und 2014 umfassend renoviert und verbindet seither urige Gemütlichkeit mit moderner Architektur.

 

Die steil abfallenden West- und Nordabstürze des Traunsteins sind ein Paradies für Kletterer, die hier Touren in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden vorfinden. Wer nach dem Abstieg Erfrischung sucht, findet sie im Traunsee am Fuße des Berges.

 

Kürzester Weg zur Hütte

Mit dem Auto von Gmunden am Ostufer des Traunsees entlang bis zum Ende der Straße. Dort ist ein Parkplatz, der an schönen Tagen sehr voll werden kann. Von dort auf einer Forststraße 20 Minuten zu Fuß weiter Richtung Mairalm; nach dem zweiten Tunnel befindet sich der Einstieg zum Naturfreundesteig.

Gehzeit (ab Parkplatz): 3 h

Höhenmeter: 1.200 m

Alternative Routen
über die Mairalm (3 h), über den Hernlersteig (3:30 h).

 

Leben auf der Hütte

Die Hüttenwirte Birgit und Kurt Resch setzen in der Küche auf Regionalität und Gutes vom Bauernhof. Das Bier kommt vom Fass, der Schnaps von Zirbe oder Latsche. Man sitzt in der alten Zirbengaststube mit Kachelofen, dem neuen Gastraum mit Wintergarten-Atmosphäre und Panoramablick oder in der gemütlichen Lounge.

Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf den Traunsee und das Alpenvorland.

 

Gut zu wissen

Man schläft im Zimmerlager in Doppelkojen, ein Hüttenschlafsack ist Pflicht. Es gibt getrennte WC-Anlagen und Waschräume im Ober- und Untergeschoß sowie einen Trockenraum. Der Handyempfang ist mäßig, Akkus können jedoch aufgeladen werden. Hunde dürfen mit, müssen aber im Vorraum oder im Winterrraum schlafen. Bezahlt wird bar.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Gmundnerhütte in 1.661 m Höhe, die in 20 min Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Mairalm (789 m, 2 h).

Gipfelbesteigungen vom Traunsteinhaus aus: Traunsteingipfel am Pyramidenkogel (1.691 m, 30 min).

Die Geschichte des Traunsteinhauses

Auszug aus den Statuten des 1895 gegründeten Vereins „Touristenverein Naturfreunde Österreich“:„ Ziel und Zweck der Naturfreunde ist unter anderem, Naturerlebnisse vor allem dort vermitteln zu helfen, wo dafür keine ökonomische Rentabilität gegeben ist - wie im Bau und der Erhaltung von Wegen und UNTERKÜNFTEN “.


Auszug aus der Bauchronik 1923–1927:

Den Anlass zum Bau einer Schutzhütte auf dem Traunkirchner Kogel des Traunsteins gab eine Aussprache in der Monatsversammlung der Naturfreunde Gmunden am 30.7.1923 unter dem Obmann Walter Schader. In kurzer Zeit hatte der Verein die Genehmigung für eine Hütte von 6 x 9 m² für 33 Jahre zu den üblichen ärarischen Pachtbedingungen in Händen.Die vorliegende Baugeschichte dieses Hauses, dokumentiert in einem einzigen Buch, zeigt die einzelnen Jahresetappen in Wort und Bild, den finanziellen und materiellen Aufwand, aber auch so manche schon vergessene Begebenheit auf.Einige Ausschnitte aus diesem Werk sind im Originaltext in die nachfolgende Baudokumentation eingeflossen.Im Rahmen der Generalversammlung am 19.1.1924 konstituierte sich ein Hütten- Bauausschuss, dem folgende Mitglieder angehörten: Obmann: Heinrich Burgstaller, Obmann-Stv.: Woschitz, Kassier: Pammer, Beisitzer: Fritz Plasser, Alois Neubacher, Peter Müller, Karl Böhm, Josef Silber sen. Baumeister: Ing. Justus Reischer

Dieser Ausschuss nahm am 20.5.1924 unter Beiziehung von Josef Haar, dem späteren Ehrenobmann der Naturfreunde, seine Arbeit auf. Schon am 10.8.1924 feierte man die Eröffnung der Nothütte auf dem Traunstein. Ein Problem stellte der Materialtransport vom Bründl bis zur Nothütte dar.

....... mit großem Interesse verfolgten wir deshalb den Vorschlag des Ingenieurs Herrn Puxkandl, welcher uns Pläne für eine Seilbahn vom "Bründl" bis zur Nothütte beistellte und deren Durchführung ermöglichte. Als nach vielen Mühen und Gefahren die erste Probefahrt am 14.9.1924 glänzend gelang, riß bei der zweiten Fahrt das Seil und die Seilbahn war gewesen - die Kosten für die Anschaffung eines richtigen Tragseiles waren zu hoch.


....... seid nicht verdrossen! hieß es und wacker schulterten die ersten Traunstein-Urlauber, die Naturfreunde Peter Müller vulgo "Peterpäul" und der lange Fritz Plasser vulgo "Berihirsch" die Sandsäcke bis zur Notstandhütte, zusammengefaßt rund 187 Säcke = 2805 kg laut ihrer rechnerischen Darstellung im Hüttenbuche. Tausende Kilogramm Sand mussten auf dem Rücken bergwärts gebracht werden. Auch die finanziellen Mittel ließen keine größeren Arbeiten zu. 1925 begann die Aushebung der Grundfeste, die Aushebung und Betonierung eines Wasserbassins, das Kalkbrennen, die Stein- und Sandaufbereitung und schließlich der Aufbau des Hauses bis über das Kellergeschoss.


....... ein wichtiger Beschluß lautet:
Jedes männliche Mitglied ist verpflichtet, sich zumindest an drei Tagen in der Zeit vom 1.5. bis 30.9. am Bauplatz zur Arbeit einzufinden oder eine dementsprechende Geldablöse zu entrichten, auch die weiblichen Mitglieder sind gebeten, sich zu für sie passende Arbeiten zur Verfügung zu stellen.


....... vom 13. bis 18.7. besorgten die Untersteiner Häusler Hans Steinkogler (Penk) und Franz Pesendorfer (Schlinz) um den Betrag von S 160,-- das Brennen von ca. 3000 kg Kalk.


....... am 18.8. beglückte uns zum ersten Mal der Naturfreund Hitzenberger, genannt "Hizipliz", welcher als Maurer uns prächtige Dienste erwies. Die Hüttenbuch-Erinnerungen sagen uns von ihm: "Hände im Hosensack, lange geschlafen, viel geraucht, sehr viel gefressen, Maul immer auf, ebenso viel geschwitzt"?


Das Jahr 1926 stellte den Beginn der Bauperiode dar. Mit der Setzung des Dachstuhls,am 6.9.1926 war das Haus bis zur Dachgleiche gediehen. Die Bauhütte konnte abgetragen und die Übersiedlung ins neue Haus vollzogen werden.
....... die größte Sorge hatten wir mit unserem pflichtgetreuen Freund Kaspar vulgo "Vetter vom Traunstein" mitzumachen, welcher in diesem Monat mit ständigen Nahrungssorgen zu kämpfen hatte. So ein bißchen Mittagessen, bestehend aus zwei Tellern Suppe, 3/4 kg Schweinernes mit zehn Erdäpfeln, fünf Knödeln, einem Bottich Krautsalat, anschließend eine kleine Portion Nierndln mit ca. 1/2 kg und eine gute Bratwurst, schön braun gebraten, war für die starke Arbeit nicht ausgiebig genug, da mußte schon die Hüttenwirtin schleunigst noch eine Portion Schmarrn aus fünf Eiern zubereiten.


Vor der Fertigstellung 1927 traten noch viele Transportprobleme auf.


..... kaum war der April vorüber, begannen schon die eifrigsten Naturfreunde den Transport aufzunehmen. Ende Mai hatten wir schon eine Unmenge Material am Beginn der Lainaustiege aufgestapelt und mittels einer Stafette, an welcher sich 17 Mann beteiligten, schafften wir dasselbe an einem Abend über die Stiege zur Straße, wo wir mit den Fuhrleuten ein gütiges Abkommen für die Beförderung bis zum Kaisertisch getroffen hatten.Ein Militärverband hatte am Fronleichnamstag 1927 ein großes Traunsteintreffen. In diesem Rahmen wurde auch ein Großteil des Materials für die Fertigstellung unter der Leitung von General Theodor Körner - dem nachmaligen Bundespräsidenten - aufgetragen.


Der 14.8.1927 - das war der große Tag der Hauseröffnung. Über 900 Personen stiegen auf den Traunstein, um der Feierstunde beizuwohnen. Leopold Happisch hielt die Festrede.
..... ein herrlicher Morgen begrüßte die Festteilnehmer, als sie um 1/2 6 Uhr früh das Separatschiff bestiegen. In endloser Zeile wallten die freudig gestimmten Naturfreunde zur Höhe. Zeitweise trug der Wind melodische Klänge der bereits zeitlich morgens am Hüttenplatz eingelangten Traunkirchner Kapelle zu den am ganzen Wege befindlichen Bergwanderern.Und erst der Anblick des Hauses! Er begeisterte zu lauten Ausrufen! Mit dem festlichen Grün der Latschen geschmückt, machte es einen unsagbar lieblichen Eindruck, umgeben von Gruppen vieler, vieler schönheitsbegeisterter Menschen! Und deren Zahl wuchs ständig! Als das Rufsignal zur Eröffnung ertönte, mochten wohl 900 Personen um das Haus versammelt sein.


Die Kosten für den Bau des Traunsteinhauses in den Jahren 1924 - 1927 betrugen damals S 8.332,41, der Kassastand am 17.12.1927 war S 154,38 die Schulden beliefen sich auf S 947,50.
Der Originaleinladung zur Eröffnung am 14. August 1927 ist folgendes zu entnehmen:
Auf dem unvermittelt aus dem Talgrund und dem herrlichen Traunsee aufsteigenden, am Eingange des Salzkammergutes gelegenen Traunstein wird am 14. August 1927 ein Werk seine Beendigung finden, dass fleißige Proletarierhände in beinahe vierjähriger Arbeit für naturliebende Menschen geschaffen haben.


Aus eigener Kraft!

Unter unsäglichen Mühen und Beschwerden, bezwingend die schroffen Felsenpfade und die dauernde Ungunst des Wetters, Opfer um Opfer heischend, gedieh dennoch das stolze Werk zur Vollendung. So trotzig die Zinne grüßt, so trotzig ist der Bau, aus festen Steinquadern gefügt, wird er Jahrhunderte überdauern, wird er Zeugnis geben von unerschütterlicher Tatkraft, von hohem Idealismus. Sein Gruß ins Tal wird den proletarischen Brüdern und Schwestern stets freudiges Empfinden bereiten, wird Ansporn und Stärkung zugleich im großen Befreiungskampfe auslösen. Und weit, weit hinaus ins flache Land und bis hin zu den fernen Gipfeln der eisigen Tauern reicht der Blick. Eine Welt von Schönheit!
Mögen recht viele den Weg finden, von den dumpfen Niederungen empor zu dieser
freien Welt, den freien Bergen!
BERG FREI

1934
wurden die Naturfreunde als Verein aufgelöst, das Haus "einverleibt" und den "Bergfreunden" übergeben. Den ehemaligen Naturfreundebesitz überführte man 1938 an das "Deutsche Jugendherbergswerk". In den Kriegsjahren betreute die AV-Sektion Gmunden, soweit es damals möglich war, im bergsteigerischen Sinn das Traunsteinhaus.

1945 - 1964
1945 - nach Wiedererrichtung der Ortsgruppe Gmunden durch Fritz Plasser ging das Traunsteinhaus wieder provisorisch in den Besitz der Naturfreunde über. Erst im Jahre 1952 erfolgte die endgültige Übernahme.


Als sich in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg die wirtschaftliche Lage besserte, musste vieles erneuert, neu geschaffen und ausgebessert werden. 1961 erfolgte in der OKA- Werkstätte die Anfertigung eines Stahlgerüstes für den Veranda-Anbau. Obmann Alfred Buchmair und Sepp Haar, Pionier der ersten Stunde, leiteten diese Arbeiten. Der Transport dieser Konstruktion auf den Traunstein stellte die Verantwortlichen vor große Probleme.Erst im Oktober 1963 gelangt es, mit Hubschraubern des Innenministeriums die Bauteile nach oben zu bringen. Binnen drei Wochen stand dank vieler Mithelfer der Anbau und konnte winterfest gemacht werden. Mit 60 Flügen transportierten die Helikopter rund zwölf Tonnen Baumaterial auf den Berg. Die Gesamtbaukosten betrugen damals S 51.916,43.

1965 - 1980
Hüttenreferent Franz Huber
Das Jahr 1966 erforderte die Erneuerung der Blitzschutzanlage und auch der Ofen im Gastraum wurde neu gesetzt.


Am 3.9.1967 feierten die "Traunstoana" das 40jährige Bestehen ihres Hauses.
1974: Aufgrund gewerbebehördlicher Auflagen werden Pläne für einen
Erweiterungsbau mit Sanitäranlagen und Errichtung eines zweiten Gastraumes und Schlafraumes ausgearbeitet.
1975: Beginn der Bautätigkeit am 16.5. mit Erdaushubarbeiten und
Felsansprengungen.
Im Zeitraum 29.7. bis 2.8.1975 entstand in Rekordzeit der Neubau von der Kellerdecke bis zur Dacheindeckung. Nach der Eindeckung begannen die Innenarbeiten, die im Sommer 1977 fertiggestellt wurden. Die Gesamtkosten einschließlich Einrichtung schlugen sich mit ca. S 1.390.000,-- zu Buche. Für die Materialaufflüge mittels Hubschrauber (ca. 208 Tonnen) zahlten die Naturfreunde allein ca. S 457.000,--.
Große Freude herrschte am 27. und 28.8.1977 anlässlich der Jubiläumsfeiern "50 Jahre Traunsteinhaus".

1981 - 1988
1981 übernahm Anton Schernberger von Franz Huber die Funktion des Traunstein-Hüttenreferenten. Das erste Funktelefon mit der Nummer 5010 ging im Herbst 1985 am Traunstein in Betrieb.
1988 wurde im Sinne des Umweltschutzes die Mülltrennung (Dosen-Glas-Kompott) in der Hütte eingeführt und der Müll mit Hubschraubern ins Tal geflogen. Das Jahr 1989 sah die Erneuerung von sieben Fenstern und die Vertäfelung des Zubaus vor.

1989 -
Die Funktion eines Hüttenreferenten ging 1989 in die Hände von Manfred Spitzbart über. Die Erneuerungen und Reparaturen in den Jahren 1991 und 1992 betrafen die Erweiterung der Solaranlage, Errichtung eines Notlichtes in den Schlafräumen und Keller sowie der Bau einer Hütte für Leergebinde neben dem Hubschrauber-Landeplatz.
Auch die Großsanierung der Küche wurde in Angriff genommen.
1993: acht neue Fenster eingebaut, Streicharbeiten durchgeführt und die Lager erneuert.
Ein Großprojekt in der Geschichte des Traunsteinhauses stellte die Errichtung einer Pflanzenkläranlage dar. 1992 wurde der eben neu gewählte Obmann Rudi Thanner - ohne vorhergehende Auflagen - mit einem Verwaltungsstraf-verfahren konfrontiert: die seit Jahrzehnten bestehende und genehmigte Abwasserbeseitigung wurde nicht mehr akzeptiert. Die Naturfreunde Gmunden wurden aufgefordert, umgehend eine umweltfreundlichere Variante der Abwasserbeseitigung zu realisieren.


Die Gmundner Ortsgruppe entschied sich nach Durchrechnung aller vorliegenden Möglichkeiten für die teuerste, aber ökologisch beste Ausführung als Pflanzenkläranlage mit einem Betriebsgebäude und Solarkraftwerk sowie drei Abwasserteichen und 63 m Pflanzenbahnen mit 1 % Gefälle.


In einer Bauzeit vom 21.8. bis 10.10.1995 stand diese Großinvestition in Höhe von rund 3,3 Millionen Schilling betriebsbereit unterhalb des Naturfreundehauses.


Die Planung und Bauleitung lag beim Büro Dipl.-Ing. Hans Heinz Machowetz, die STRABAG- Steyrermühl war federführend bei den Erd-, Baumeister- und Professionistenarbeiten.
Über 215 Tonnen Baumaterial brachten Helikopter im Dauereinsatz zur Umweltbaustelle. Mit 1519 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden trugen die Mitglieder und Funktionäre der Naturfreunde Gmunden sowie viele freiwillige Helfer wesentlich zum Bau dieser Pflanzenkläranlage bei welche sich bis heute bestens bewährt.


Während des Baues der Kläranlage und im darauffolgenden Jahr wurde das Haus von der Ortsgruppe Gmunden mit großer Unterstützung von Rudi Sturm bewirtschaftet. Anlässlich der 70 Jahr Feier des Traunsteinhauses im August 1997 wurde die Pflanzenkläranlage eröffnet.


1999 wurde mit der Renovierung und Erneuerung der Veranda begonnen. Es wurde ein neuer Boden verlegt und der Unterbau ausgebessert, eine neue Haustüre und neue Fenster angeschafft. Im Jahr 2000 wurde mit der Renovierung der Küche begonnen. Es wurde die alte Decke entfernt und mit brandbeständigen Platten neu verkleidet. Ebenso wurde die Wand in Richtung der Gaststube mit Brandschutzplatten verkleidet und die gesamte Gasinstallation in der Hütte erneuert. Als Erleichterung für den Hüttenwirt wurde ein neuer, größerer Gasofen angeschafft. Auch ein starkes Stromaggregat wurde in der Hütte stationiert, welches für Arbeiten in und um die Hütte und auch beim neuen Naturfreundesteig schon wertvolle Dienste geleistet hat. Im Jahr 2001 widmeten wir uns ganz der "alten" Gaststube, welche zum 75-Jahr Jubiläum in neuem Glanz erstrahlt und der Name "alte" Gaststube wohl nicht mehr zeitgemäß ist. Es wurden die Wände verputzt und neu verkleidet, die gesamte Decke wurde heruntergerissen und nach Anbringung von brandhemmenden Platten mit einer neuen, in hellem Holz gehaltenen Deckenkonstruktion versehen. Auch das Hüttenwirtzimmer wurde erneuert, um unserem Wirt den Aufenthalt auf der Hütte so bequem wie möglich zu machen. Es wurden neue Betten aufgestellt, ein Wäschekasten eingebaut und ein neuer Boden verlegt. Es gelang auch, einen - zumindest "bergabgehenden" Maler zu finden, der von der Veranda über die Küche und Gaststube bis zum Hüttenwirtsraum alles ausmalte. Im Jahre 2002 wurde schließlich noch die Einrichtung der Gaststube eingebaut sowie beim Eingang ein Vorplatz betoniert, um eine Ebene - Eingang Gastgarten - herzustellen.


Ein herzliches Danke an die Pächter unseres Hauses, die unter erschwerlichen Bedingungen die Besteiger des Traunsteins betreuen und das Haus verwalten.Beispielshaft sei die Familie Hauer - unsere "Hauer - Mutti" erwähnt, die in den Jahren 1959 bis 1970 die Traunsteinbesucher verwöhnte.Von 1971 bis 1972 kümmerte sich die Familie Magreiter um das Wohl der Bergsteiger, von 1973 bis Juli 1995 betreute Manfred Purrer die zahlreichen Besucher unseres Hausberges. Seit dem Frühjahr 1997 ist Kurt Resch als Pächter des Naturfreundehauses tätig und somit mit der Bewirtung jener Berg- und Naturfreunde betraut, die gemeinsam am 8. September 2002 dem 75jährigen Bestehen unseres Traunsteinhauses feierlich gedachten.


Unser Dank gilt auch den Männern der Bergrettung und den Alpingendarmen die unter schwierigsten Bedingungen und oft unter Einsatz des eigenen Lebens verunglückte Traunsteinbegeher bergen und retten.


Die Arbeiten an und in unserem Haus sind allerdings noch lange nicht zu Ende. An neuen Aufgaben steht uns die Installierung eines umfassenden Blitzschutzes sowie die Erneuerung der Wasserversorgung bevor.


Mögen weiterhin alle Natur- und Bergfreunde in unser Traunsteinhaus einkehren und sich wohlfühlen.

Dies wünschen mit einem herzlichen BERG FREI die Funktionärinnen und Funktionäre
der Naturfreunde Ortsgruppe Gmunden.

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Traunsteinhaus Hüttenreferent

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Traunsteinhaus Hüttenwirt
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Anreise

Mit dem Auto auf der A1 (Westautobahn) bis zur Abfahrt Steyrermühl (aus Richtung Wien) bzw. Abfahrt Regau (aus Richtung Salzburg). Von dort fahren Sie direkt ins Zentrum von Gmunden. Beim östlichen Brückenkopf der Traunbrücke befindet sich eine Ampel, dort biegen Sie ein in die Traunsteinstraße. Dieser folgen Sie etwa 5,5 km bis zum Parkplatz an deren Ende.

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